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Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 02/2026
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Newsletter DVS 02/2026

 

Digitalisieren heisst Verantwortung übernehmen

 

In der Präambel der Bundesverfassung steht, dass das Schweizervolk und die Kantone sich diese Verfassung geben, «im Bewusstsein (...) der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen». Genau dieser Bundesverfassung soll nun ein Digitalisierungsartikel hinzugefügt werden. Wörtlich steht in der entsprechenden Motion, dass dieser die Grundprinzipien der von Bund und Kantonen getragenen DVS beachten soll. Dass Prinzipien wie Zusammenarbeit und Koordination dazu beitragen, Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen, ist eine Ehre und eine Bestätigung der Arbeiten, die schweizweit täglich geleistet werden, um die digitale Transformation unserer Verwaltung Wirklichkeit werden zu lassen. Sie lesen von diesen Arbeiten, in diesem Newsletter. Wir wünschen Ihnen eine erfreuliche Lektüre.

 

Ihre Geschäftsstelle Digitale Verwaltung Schweiz

 

Inhalt


Digitale Verwaltung Schweiz

Umsetzungsplan

Aus unserem Netzwerk

Bund, Kantone und Gemeinden

Studien

Politik

Verschiedenes

Veranstaltungshinweise

Agenda

Digitale Verwaltung Schweiz

Architektursymposium 2026: Jetzt anmelden

 

Am 2. Juni 2026 findet in Zürich das zweite Architektursymposium zum Thema «Government Architektur gestalten» statt – eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgruppe Architektur der DVS und dem Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI) der Bundeskanzlei. Das Architektursymposium bietet der Architektur-Community eine inspirierende Plattform für den fachlichen Austausch zur Gestaltung und Weiterentwicklung der Government-Architektur. Es richtet sich an Fachpersonen, die digitale Architekturdienstleistungen, Software, Infrastruktur oder behördliche E-Government-Angebote planen, konzipieren, umsetzen oder bereitstellen – in Gemeinden, Städten, Kantonen und in der Bundesverwaltung.


Zur Anmeldung (Frist 30. Mai 2026) Link Icon

Delegiertenversammlung DVS Bern

Rückblick auf die 9. Delegiertenversammlung der DVS

 

Rund 70 Delegierte und Digitalisierungsfachpersonen trafen sich am 17. März 2026 zur Delegiertenversammlung in Bern, um sich auszutauschen. Der Anlass bot Gelegenheit, mehr über die Entwicklung der Zusammenarbeitsorganisation DVS und über die Vorhaben der DVS für das Jahr 2026 zu erfahren. Die Delegierten tauchten fachlich in aktuelle Themen wie Quantencomputing und dessen Bedeutung für die Verwaltungen ein. Eine besondere Ehre und Inspiration war das Grusswort der Bundesrätin Karin Keller-Sutter, die betonte, dass die digitale Transformation der Verwaltung nur koordiniert und gemeinsam gelingen kann.


Rückblick in Bildern Link Icon

Neue DVS-Arbeitsgruppe «Digital Government für Unternehmen» gegründet

 

Die DVS hat eine neue Arbeitsgruppe gegründet, um die Bestrebungen im Bereich digitale Behördenleistungen an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Verwaltung schweizweit fachlich zu koordinieren. Die Arbeitsgruppe bezweckt unter anderem den institutionalisierten und strukturierten Austausch zwischen dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und den Trägern auf Bundes- und Kantonsebene im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Plattform EasyGov.swiss.


Zu den Arbeitsgruppen Link Icon

Präsentation des Proof of Concept zum elektronischen Maturitätszeugnis

 

Im Rahmen eines Innovationsvorhabens hat die DVS 2025 einen Proof of Concept von Educa (ICT für Schulen und Hochschulen) unterstützt, der erste Erfahrungen mit digitalen Nachweisen im Bildungssystem sammelte. Konkret: mit dem digitalen Ausstellen und automatischen Prüfen von Maturitätszeugnissen auf Basis der Public-Beta-Version der e-ID-Infrastruktur. Educa stellte die Ergebnisse im Rahmen des e-ID-Partizipationsmeetings vom 27. Februar 2026 vor. Die Dokumentation sowie eine Aufzeichnung des Partizipationsmeetings sind auf der Website der e-ID verlinkt.


Mehr erfahren (und Link zum Github des Vorhabens) Link Icon

eGovernment Wettbewerb 2026: Jetzt Projekte einreichen

Beim eGovernment-Wettbewerb werden die besten Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte für die öffentliche Verwaltung ausgezeichnet – Vorhaben aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Bis 17. Mai 2026 können Projekte und Vorhaben der öffentlichen Verwaltung in vier verschiedenen Kategorien beim eGovernment Wettbewerb eingereicht werden. Marcel Kessler von der Geschäftsstelle DVS ist dieses Jahr erneut Teil der Fachjury.


Mehr erfahren und Projekte einreichen Link Icon

Swiss E-Government-Forum 2026

Rückblick auf das Swiss eGovernment Forum 2026

 

Die DVS prägte das Programm des Swiss eGovernment Forum 2026 in Bern am 10. und 11. März mit. Peppino Giarritta zeigte in seinem Keynote auf, wie Verwaltungen alle von Standards und Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit profitieren. Praktische Beispiele in drei von der DVS gehosteten Solutions stützten dies. Save the Date: Das nächste Swiss eGovernment Forum findet am 9. und 10. März 2027 im Zentrum Paul Klee in Bern statt.


Zu den Präsentationen Link Icon

Umsetzungsplan

Orientierungshilfe: Auf dem Weg zur KI-Strategie

 

Was muss eine Organisation im öffentlichen Sektor beachten, wenn sie eine eigene KI-Strategie entwickelt? Antworten gibt ein praxisorientierter Leitfaden, entwickelt von der Vertiefungsgruppe AI Governance & Strategy des Koordinationsgremiums für Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz der DVS. Er führt durch die einzelnen Schritte, von der ersten Planung und Durchführung des Strategieprozesses bis hin zur Definition einer KI-Governance. Im Mittelpunkt steht eine klar strukturierte Aufgabenliste mit relevanten Leitfragen, die die wichtigsten Arbeitsschritte abbildet und als Navigationshilfe dient.


Zur Aufgabenliste Link Icon

Factsheets: Nachweisverwaltung DVS4U kennen und einsetzen

 

DVS4U ermöglicht Kantonen und Gemeinden das Erstellen, Verwalten, Herausgeben und Prüfen von digitalen Nachweisen (VC) und ergänzt das bestehende e-ID-Ökosystem in idealer Weise. Drei Factsheets stehen neu auf Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung, um 

 

  • allgemein die Nachweisverwaltung für elektronische Nachweise DVS4U, die e-ID und die Vertrauensinfrastruktur vorzustellen,
  • Digitalisierungsverantwortlichen aufzuzeigen, wie sie mit DVS4U elektronische Nachweise verwalten können
  • Orientierung für technische Umsetzende zu bieten, um die Erstellung, Ausstellung und Prüfung von digitalen Nachweisen praktisch umzusetzen.

Zu den Factsheets Link Icon

Rasche Einführung einer schweizweiten Betreibungsregisterauskunft wird begrüsst

 

Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates befürwortet ein rasches Vorgehen zur Einführung einer schweizweiten Betreibungsregisterauskunft. Nachdem die Kommission im November 2025 einstimmig auf die Vorlage zum «Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (Betreibungsauskunft, elektronische Zustellungen und Online-Versteigerung). Änderung» eingetreten war, hat sie nun die Detailberatung durchgeführt. Sie unterstützt dabei die von Bundesrat vorgeschlagenen Änderungen zur Modernisierung des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts sowie die vom Nationalrat eingefügten Bestimmungen zur schweizweiten Betreibungsregisterauskunft. Mit dem Projekt «Schweizweite Betreibungsregisterauskunft» unterstützt die DVS das Vorhaben, eine Betreibungsregisterauskunft über alle Ämter der Schweiz erstellen zu lassen.


Zur Mitteilung vom 31. März 2026 Link Icon

Räte genehmigen Gesetz für einen nationalen Adressdienst

 

Nach einem langen parlamentarischen Prozess und anfänglich grossen Differenzen zwischen den beiden Kammern haben sich National- und Ständerat auf die Ausgestaltung des Adressdienstgesetzes geeinigt und die Vorlage in der Schlussabstimmung der Frühjahressession am 20. März 2026 angenommen. Ein nationaler Adressdienst ermöglicht der öffentlichen Verwaltung, auf aktuelle und ehemalige Wohnadressen der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz zuzugreifen. Das Vorhaben «Umsetzung Nationaler Adressdienst NAD plus Pilotierungen» ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.


Mehr erfahren Link Icon

Ausschreibung zur Weiterentwicklung von EasyGov.swiss

 

Mit dem Projekt «Strategische Neuausrichtung EasyGov» (EasyGov 2.0) wird die technische Grundlage der Plattform umfassend modernisiert, damit Behördenleistungen für Unternehmen künftig schneller, einfacher und in grösserem Umfang digital bereitgestellt werden können. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat dazu eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt: Die für die Entwicklung und Weiterentwicklung der neuen EasyGov-Plattform erforderlichen digitalen Dienstleistungen wurden in drei Losen ausgeschrieben. Die Weiterentwicklung von EasyGov ist Teil des Umsetzungsplans der DVS. 


Zur Mitteilung vom 26. Februar 2026 Link Icon

Open Community bei GemeindeConnect weiter ausgebaut

 

Das Vorhaben GemeindeConnect besteht darin, eine unterstützende Organisation aufzubauen, die Gemeindeorganisationen in der Umsetzung von digitalen Services begleitet. GemeindeConnect entwickelt sich zu einer zentralen Ansprechpartnerin für die Umsetzung digitaler kommunaler Services in der ganzen Schweiz und vernetzt sich mit Projekten wie beispielsweise DVS4U. Ab 2026 wird GemeindeConnect von einer klar strukturierten Gemeinschaft getragen. Eine neu ausgerichtete Projektsteuerungsgruppe begleitet die strategische Weiterentwicklung, während die GemeindeConnect-Gemeinschaft mit Vertretenden aus Gemeindeverbänden und Kantonen gemeinsam an der Weiterentwicklung arbeitet.


Mehr zum Projekt erfahren Link Icon

Aus unserem Netzwerk

Verein eCH erarbeitet Standard für einfache Wohnsitzbestätigung


Mit der Einführung der Vertrauensinfrastruktur will der Verein eCH die Grundlage für standardisierte, interoperable Lösungen schaffen. Daniel Keller, Leiter der eCH-Fachgruppe Meldewesen, erläutert in einem Interview, weshalb der formelle Schnittstellenstandard für die einfache Wohnsitzbestätigung eine Signalwirkung hat – und Mehrwert schafft. Thematisiert wird dabei auch die DVS-Arbeitsgruppe «inhaltliche Standardisierung Verifiable Credentials», die untersucht hat, welche digitalen Nachweise in der Praxis oft verwendet werden – um deren Inhalte möglichst zu standardisieren.


Zum Interview Link Icon

Vier Swissdec-Standards für eine digital vernetzte Schweiz

 

Mit vier gleichzeitig veröffentlichten Standards realisierte Swissdec im März 2026 den bisher grössten Release der Vereinsgeschichte. Der modulare Aufbau der Basisdienste ermöglicht eine zeitnahe Umsetzung auf einer gut skalierenden Übermittlungs-Infrastruktur. Mit diesen Standards bietet Swissdec Lösungen für digitale End-to-End-Prozesse in den Datenräumen Lohn, Leistungen und Finanzen für den Werkplatz Schweiz an.


Mehr erfahren Link Icon

Bund, Kantone und Gemeinden

Einführung der E-ID für Dezember 2026 geplant

 

Die E-ID wird voraussichtlich am 1. Dezember 2026 ihren Betrieb aufnehmen können. Die Akzeptanz des staatlichen elektronischen Identitätsnachweises in der Bevölkerung soll vor dem Hintergrund des knappen Abstimmungsresultats vom September 2025 weiter gestärkt werden. Im Vordergrund stehen bei den Anpassungen namentlich die weitere Stärkung des Datenschutzes sowie der Vertrauenswürdigkeit bei der Nutzung der E-ID und der dazugehörigen Infrastruktur. 


Zur Mitteilung vom 25. Februar 2026 Link Icon

Bundesrat will mehr Zusammenarbeit in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung

 

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. März 2026 Eckwerte festgelegt, um gemeinsame Lösungen in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung zu fördern. Unter anderem sollen neu alle Projekte über einer Million Franken auf Synergien geprüft werden. Die Bundeskanzlei hat den Auftrag erhalten, dem Bundesrat bis Ende 2026 die nötigen rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Änderungen zu beantragen.


Zur Mitteilung vom 6. März 2026 Link Icon

Vernetzung der Datenbanken von Bund und Kantonen erfordert sorgfältige Koordination

 

Wollen sich Behörden des Bundes und der Kantone gegenseitig Zugang zu ihren Datenbanken gewähren, müssen die entsprechenden Rechtsgrundlagen kompatibel sein. Nur so ist die gemeinsame Nutzung von Datenbanken zulässig. Entsprechend wichtig ist deshalb die sorgfältige Koordination bei der Gesetzgebung. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement wird bis Ende 2026 prüfen, ob der Leitfaden zur Datenschutzgesetzgebung mit entsprechenden Hinweisen ergänzt werden soll.


Zur Mitteilung vom 6. März 2026 Link Icon

Monitoringbericht zur Strategie Digitale Schweiz 2025 erschienen

 

Der Monitoringbericht zur Strategie Digitale Schweiz 2025 zeigt, dass die Schweiz ihre digitale Transformation insgesamt erfolgreich vorantreibt: In den drei Fokusthemen Künstliche Intelligenz, Informations- und Cybersicherheit sowie Open Source wurden Fortschritte erzielt. Zudem entwickelten sich die meisten Messgrössen in den fünf Wirkungsbereichen positiv oder stabil auf hohem Niveau. Die Strategie Digitale Schweiz setzt die Leitlinien für die digitale Transformation der Schweiz. Sie ist für die Bundesverwaltung verbindlich. Die Strategie Digitale Schweiz und die Strategie «Digitale Verwaltung Schweiz 20242027» sind aufeinander abgestimmt und ergänzen sich. Verantwortlich für die Koordination der Strategie Digitale Schweiz und der Strategie Digitale Bundesverwaltung ist der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI) der Bundeskanzlei. Für die Strategie Digitale Verwaltung Schweiz ist die DVS zuständig.


Monitoringbericht 2025 Digitale Schweiz Link Icon

Neues Schlüsselprojekt der digitalen Transformation und Informatik festgelegt

 

Mit einem neuen Schlüsselprojekt soll im Jahr 2035 zur Ablösung des bisherigen Systems Polycom ein mobiles Sicherheits­kommunikations­system (MSK) eingeführt werden. MSK wird das krisen- und ausfallsichere mobile Kommunikationssystem für Behörden, Schutz- und Rettungsorganisationen von Bund und Kantonen sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen. Aufgrund der politischen und strategischen Relevanz und der Höhe des geschätzten Investitionsbedarfs wird das Projekt MSK als Schlüsselprojekt der Bundesverwaltung geführt. Schlüsselprojekte sind Projekte oder Programme der Bundesverwaltung im Bereich der digitalen Transformation und der Informatik, die aufgrund ihrer Grösse, ihrer strategischen Bedeutung, ihrer Komplexität oder ihrer Risiken von besonderer Relevanz sind. 


Zur Mitteilung vom 2. April 2026 Link Icon

Ausschreibung zur Beschaffung von IT-Dienstleistungen in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz

 

Die Bundeskanzlei lanciert eine Ausschreibung zur Beschaffung von IT-Dienstleistungen in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz (KI) für insgesamt 57 Millionen Franken. Die Ausschreibung wurde auf der Plattform für öffentliche Ausschreibungen Simap.ch veröffentlicht. Gesucht werden Leistungserbringende zur Umsetzung von Strategien in den Bereichen Daten und KI für den Zeitraum 2026 bis 2031.


Zur Mitteilung vom 25. März 2026 Link Icon

online.vs.ch, das Onlineportal des Kantons Wallis

Kanton Wallis: Erste Gemeinde-Leistung ist online

 

In vier Pilotgemeinden im Kanton Wallis ist es bereits möglich, online eine Wohnsitzbestätigung zu bestellen: Monthey, Val de Bagnes, Conthey und Visp. Dieses Angebot stellt eine wichtige Etappe in der Umsetzung der Strategie «Digitale Dienste der Walliser Behörden» dar. Bis Ende 2026 sollten alle 122 Gemeinden diese Dienstleistung über das Portal online.vs.ch anbieten. Auf dem Portal stehen zwei Anmeldemöglichkeiten zur Verfügung. Eines davon ist das Behörden-Login AGOV.


Zum Online-Portal des Kantons Wallis Link Icon

Kanton Jura: Erste kommunale Dienstleistungen am virtuellen Schalter verfügbar

 

Neun jurassische Gemeinden bieten ihren Einwohnenden die Möglichkeit, über den virtuellen Schalter des Kantons ihre Wohnsitz-, Niederlassungs- und Aufenthaltsbescheinigungen zu bestellen. Die Einführung wird schrittweise fortgesetzt und soll bis Ende Sommer 2026 abgeschlossen sein, damit alle Gemeinden im Kanton Jura diese Dienstleistungen ihrer Bevölkerung anbieten können. Eine zweite Projektrunde wird gestartet, die es den Einwohnenden insbesondere ermöglicht, die Aufnahme eines Hundes in ihren Haushalt online zu melden.


Zur Mitteilung vom 13. Februar 2026 (auf Französisch) Link Icon

Kanton Basel-Landschaft gründet Fachstelle Digitale Gemeinden

 

Die im Rahmen eines Projekts neu gegründete Fachstelle Digitale Gemeinden BL unterstützt Gemeinden und den Kanton Basel-Landschaft bei der Umsetzung und Koordination digitaler Vorhaben. Gemeinsam mit dem Verband Basellandschaftlicher Gemeinden und dem Gemeindefachverband sollen Lösungen praxistauglich, sicher und für alle Gemeinden nutzbar sein. Derzeit beteiligen sich 82 der 86 Gemeinden aus dem Kanton Basel-Landschaft aktiv am Projekt. Ab 2027 soll es in die Betriebsphase überführt werden.  


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Kanton Aargau: Neue Strategie Digitale Transformation

 

Der Aargauer Regierungsrat hat die neue Strategie Digitale Transformation 2026–2029 verabschiedet. Im Zentrum steht bewusst das Wort «Transformation», während das «Digitale» den Rahmen bildet und die Werkzeuge liefert, mit denen Veränderungen wirkungsvoll gestaltet werden können. Die Strategie Digitale Transformation ist als Dachstrategie konzipiert. Sie dient als handlungsleitender Rahmen für alle Belange der digitalen Transformation bei Strategien und Umsetzungsplänen des Kantons. Parallel wurde die Fachstrategie Informatik erneuert. Beide Strategien sind inhaltlich eng abgestimmt und schaffen gemeinsam ein kohärentes Fundament für digitale Verwaltung und moderne Informatik im Kanton Aargau.


Zur Mitteilung vom 13. Februar 2026 Link Icon

Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz

 

Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht: Dokumente zusammenfassen, Nachrichten formulieren, Texte bearbeiten und übersetzen. Die KI-Assistenz wird laufend weiterentwickelt und ausgebaut. Künftig sollen die Mitarbeitenden der Stadt mit ZüriA zum Beispiel auch Sprache zu Text transkribieren können. Die neue Anwendung wird in den städtischen Rechenzentren betrieben. Der Bereich «Organisation und Informatik» arbeitet ausserdem an der besseren Einbindung von städtischen Datensammlungen und Prozessen.


Zur Mitteilung vom 17. März 2026 Link Icon

Start des Projekts «MaCommuneEnUnClic»
 
Am 27. März 2026 fand in Yverdon-les-Bains die erste Sitzung zum Projekt «MaCommuneEnUnClic» statt, dem digitalen Schalter für die Waadtländer Gemeinden. Dieses Projekt orientiert sich an anderen Initiativen und stützt sich dabei auf das vom Verein iGovPortal.ch entwickelte Portal. Die Sitzung, die partizipativ gestaltet war, richtete sich an die 100 Gemeinden, die 40 % der Waadtländer Bevölkerung repräsentieren und sich entschlossen haben, dem Projekt beizutreten, um gemeinsam dessen Rahmenbedingungen (Governance, prioritäre Funktionen usw.) festzulegen.


Mehr erfahren (auf Französisch) Link Icon

Studien

Wie nachhaltiges Community-Management für Open-Source-Lösungen gelingt

Eine Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften im Auftrag des Kantons Schwyz, unterstützt durch die DVS und den Schweizerischen Gemeindeverband, zeigt, wie Open-Source-Software im öffentlichen Sektor langfristig erfolgreich betrieben werden kann. Zentrale Erfolgsfaktoren sind klare Governance, ausreichende Ressourcen und die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Community.


Zum Studienbericht Link Icon

Politik

Bundesverfassung soll einen Digitalisierungsartikel erhalten

 

Eine Motion der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats verlangt einen neuen Digitalisierungsartikel in der Bundesverfassung – entwickelt unter Einbezug der Kantone. Dabei sollen die Grundprinzipien der DVS beachtet werden. Der Ständerat und der Bundesrat befürworteten den Vorstoss.


Mehr erfahren Link Icon

Nationalrat will digitale Führerausweise vorantreiben

 

Fahrzeuglenkende sollen künftig keinen physischen Führerschein mehr mitführen müssen. Dieser Meinung ist der Nationalrat. Er hat eine Motion seiner zuständigen Kommission oppositionslos angenommen. Auch der Bundesrat plädiert für die Digitalisierung der Führer- und Fahrzeugausweise. Diese sollen künftig per Gesetz als gleichwertige elektronische Nachweise anerkannt werden und bei Kontrollen digital vorgewiesen werden können. Nun ist der Ständerat am Zug.


Zur Mitteilung vom 19. März 2026 Link Icon

Verschiedenes

Die Kantone bereiten sich auf die Regulierung der künstlichen Intelligenz vor

 

Die Schweiz muss Regelungen schaffen, um das Rahmenübereinkommen des Europarats über künstliche Intelligenz ratifizieren zu können. Diese Regulierungsarbeit betrifft auch die Kantone, wie die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in ihrem März-Newsletter mitteilt: Vor diesem Hintergrund hat die KdK ein Forschungszentrum der Universität Basel beauftragt, in Zusammenarbeit mit AlgorithmWatch CH konzeptionelle und rechtliche Grundlage in den Bereichen Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Diskriminierungsschutz und Aufsicht beim Einsatz von KI-Systemen in den kantonalen Verwaltungen vorzuschlagen. Der Bericht wird Ende 2026 erwartet.


Zum März-Newsletter der KdK Link Icon

HERMES: Leitfaden zu Design Thinking erschienen

 

Ein auf Design Thinking spezialisierter Leitfaden ist als Erweiterung zum HERMES-Referenzhandbuch erschienen. Er gibt einen Einblick in die Methode des Design Thinkings und zeigt auf, wie diese mit der HERMES-Projektmanagementmethode verknüpft werden kann. Er enthält Informationen, wie mit gezielten Design-Thinking-Methoden frühzeitig richtige Anforderungen definiert, Risiken minimiert und die Nutzendenakzeptanz besser gewährleistet werden können.


Zum Leitfaden Design Thinking Link Icon

Lesenswert: Solothurner Gemeinden entwickeln gemeinsame digitale Services

 

Wie lassen sich kommunale Dienstleistungen kantonsweit standardisieren, ohne dass jede Gemeinde das Rad selbst neu erfindet? Dieser Frage geht ein Digital-Ratgeber der Schweizer Gemeinde am Beispiel der Solothurner Gemeinden nach, die fünf priorisierte Services über das kantonale Portal my.so.ch anbieten.


Zum Digital-Ratgeber Link Icon

Veranstaltungshinweise

 

Open Legal Lab 2026,
25.–27. April 2026 in Magglingen

Das Open Legal Lab bringt Menschen aus Recht, Technologie und Design zusammen. Gemeinsam werden neue Lösungen für das Schweizer Rechtssystem entwickelt. Haben Sie eine Idee, wie die Digitalisierung des Schweizer Rechtssystems vorangetrieben werden kann? Bis 17. April können noch Challenges eingereicht werden.


Challenges auf dem Github des Open Legal Lab Link Icon

Agenda


20. April 2026, 12. Forum OGD «Gemeinden und Open Data», Bern Link Icon

30. April 2026, Forum Digitale Kommunikation, Bern Link Icon

5. Mai 2026, 7. Daten-Dialog zum Spannungsfeld Datenpolitik, Basel und online Link Icon

7. Mai 2026, 14. eGovernment Symposium Romand, Freiburg Link Icon

28.–29. Mai 2026 GovTech Hackathon 2026, Zollikofen Link Icon

2. Juni 2026, Architektursymposium, Zürich Link Icon

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Digitale Verwaltung Schweiz
Haus der Kantone
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CH–3003 Bern

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